| Der Schüler |
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Der Begriff Schüler kommt von der Schule. Von Montag bis Freitag, außer den Ferien und wenn er einmal krank ist, muss der Schüler in die Schule. Er bekommt ein "r" und zwei Pünktchen zur Schule dazu und am ersten Tag eine Schultüte. Wenn der Schüler ein Mädchen ist, bekommt sie obendrein ein "i" und ein "n" und damit hat sichs. Paul steht auf und geht ins Bad. Er hört die Mutter durch die Tür. Durch die Tür müssen sich die Wörter quetschen und ergeben ein Geräusch. Paul isst. Die Mutter redet. Paul wundert sich, wieviel die Mutter reden kann. Paul zieht sich seine Schuhe an, Jacke und Mütze. Die Mutter redet. Dann nimmt Paul seine Schultasche auf den Rücken und geht seinen Schulweg. Der Schulweg führt zur Schule. So ist das. Wenn der Lehrer eine Frage gestellt hat, schweigt er und schaut Schüler und Schülerinnen an. Paul überlegt. In Pauls Kopf ist alles voll mit Wörtern. Dicht drängeln sie sich aneinander. Pauls Wörter kommen in dem Durcheinander nicht bis zum Mund. Er schweigt. Paul hofft, der Lehrer könnte seine Gedanken lesen. Dann bekäme er vielleicht eine gute Mitarbeitsnote. Aber oft denke ich vielleicht auch etwas verkehrtes, oh weh, denkt Paul in seinem Bett am Dienstag. An der Wand hängt der Stundenplan. In kleinen Kästchen stehen unter jedem Tag die Schulfächer. Mit jedem Ticken des Zeigers zieht es Paul näher in den Stundenplan hinein. Saugt ihn den Schulweg entlang in die Schule durch die Schultür auf den Schulstuhl vor dem Schultisch. Und dann reden sie ihn randvoll und dann spuckt man ihn am Mittag wieder aus und dann muss er alles wiederkäuen bis aus seinen Schulwörtern seine Wörter geworden sind. Paul sieht den ganzen Dienstag vor sich. Paul sieht die ganze Woche vor sich. Paul macht die Augen wieder zu. Paul träumt er wäre ein Fisch und küsst eine schöne schillernde Goldfischfrau. Da klingelt der Wecker. Da kommt die Mutter zur Tür herein. |